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Resozialisierung: Das eigentliche Ziel des Vollzugs
Vollzugswissen · 17. Juni 2026

Resozialisierung: Das eigentliche Ziel des Vollzugs

Warum Resozialisierung der Kern des modernen Strafvollzugs ist und welchen Beitrag der Vollzugsdienst leistet.

Andreas Rothermund
1 Min Lesezeit

Strafvollzug ist mehr als Wegsperren. Sein gesetzliches Ziel ist die Resozialisierung – Menschen zu befähigen, künftig ohne Straftaten zu leben. Das schützt am Ende die Gesellschaft am besten, und der Vollzugsdienst ist mittendrin.

Was Resozialisierung bedeutet

Resozialisierung heißt: Gefangene sollen Verantwortung lernen, Qualifikationen erwerben und soziale Bindungen stabilisieren. Sicherheit und Behandlung sind dabei zwei Seiten derselben Medaille.

Warum sie funktioniert

Wer mit Wohnung, Arbeit und Perspektive entlassen wird, wird seltener rückfällig. Investitionen in Bildung, Arbeit und Übergangshilfen zahlen sich für die Gesellschaft aus.

Dein Beitrag im Alltag

Du gestaltest den Alltag, gibst Struktur und bist Vorbild. Fairness, Konsequenz und ein offenes Ohr wirken oft mehr als jede Maßnahme – du arbeitest jeden Tag an der Wiedereingliederung mit.

Häufige Fragen

Ist Resozialisierung nicht naiv?

Nein, sie ist der wirksamste Schutz vor Rückfällen – und gesetzlich vorgeschriebenes Ziel des Vollzugs.

Kann ich als Beamter wirklich etwas bewirken?

Ja, durch Vorbild, Beziehung und Konsequenz im Alltag beeinflusst du die Entwicklung von Gefangenen oft mehr, als du denkst.

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