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Frauenvollzug: Besonderheiten im Dienst
Vollzugswissen · 17. Juni 2026

Frauenvollzug: Besonderheiten im Dienst

Was den Vollzug mit weiblichen Gefangenen prägt und worauf es im Dienst besonders ankommt.

Andreas Rothermund
1 Min Lesezeit

Der Frauenvollzug hat eigene Themen: andere Deliktstrukturen, häufiger Gewalterfahrungen und oft die Rolle als Mutter. Der Dienst verlangt deshalb besonderes Fingerspitzengefühl – und bietet sinnvolle Gestaltungsspielräume.

Andere Ausgangslagen

Weibliche Gefangene haben häufiger Gewalt- und Suchterfahrungen und tragen oft Verantwortung für Kinder. Diese Hintergründe prägen Stimmung, Bedürfnisse und Konflikte auf der Station.

Mutter und Kind

Einige Anstalten ermöglichen Müttern, ihre Kleinkinder bei sich zu haben (Mutter-Kind-Heime). Das stellt besondere Anforderungen an Betreuung, Sicherheit und Sensibilität im Dienst.

Was im Dienst zählt

Empathie, Verlässlichkeit und eine klare, respektvolle Haltung sind im Frauenvollzug besonders wirksam. Beziehungsarbeit und Resozialisierung stehen stark im Mittelpunkt.

Häufige Fragen

Arbeiten im Frauenvollzug nur Frauen?

Nein, der Dienst ist gemischt; in bestimmten sensiblen Situationen werden jedoch weibliche Bedienstete eingesetzt.

Gibt es Kinder im Frauenvollzug?

In Mutter-Kind-Einrichtungen können Mütter ihre Kleinkinder unter besonderen Bedingungen bei sich haben.

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